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Ausstellung Mannheim-Izieu-Auschwitz

Amtsgericht Tettnang 11.01. bis 05.02.2021


Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Besucherinnen und Besucher unserer virtuellen Ausstellung,


Vor 75 Jahren endete der Zweite Weltkrieg und die Schreckensherrschaft der Nationalsozialisten. Aus diesem Anlass hätte im Zeitraum von 11.01. bis 05.02.2021 in den Räumlichkeiten des Neuen Schlosses Tettnang die Wanderausstellung „Mannheim-Izieu-Auschwitz“ stattfinden sollen. Die Ausstellung zeichnet das Schicksal von vier jüdischen Jungen aus Mannheim nach, die zunächst nach Frankreich deportiert und schließlich in Auschwitz ermordet wurden. Die Anfang der 2000er-Jahre aus einem Kooperationsprojekt deutscher und französischer Schulen hervorgegangene zweisprachige  Ausstellung hat das Ministerium der Justiz und für Europa Baden-Württemberg im Jahr 2020 neu aufbereiten lassen.

Die Pandemie und deren Auswirkungen haben uns leider nicht die Möglichkeit gelassen, Ihnen diese Ausstellung in unseren Räumen zugänglich zu machen. Wir haben uns deshalb entschlossen, Ihnen auch über den eigentlich geplanten Ausstellungszeitraum hinaus die Ausstellungsobjekte, eine „Eröffnungsrede“ von Fr. Géraldine Schwarz und eine zur Eröffnung der Ausstellung in Heidelberg aufgezeichnete Ansprache des Ministers der Justiz und für Europa Guido Wolf, MdL sowie einen flyer online über unsere Homepage zur Verfügung zu stellen. 

(zu den pdF- und MP4-Dateien)

Die Ausstellung konnte zuvor im Oktober 2020 in den Räumen des Amtsgerichts Esslingen noch öffentlich, ab Mitte November 2020 am Landgericht Heidelberg und auch im Februar/März 2021 am Landgericht Rottweil jedoch nur noch virtuell gezeigt werden. Dafür hat Herr Minister der Justiz und für Europa Guido Wolf, MdL anstelle einer derzeit leider auch in Tettnang nicht möglichen „physischen“ Eröffnungsveranstaltung eine virtuelle Eröffnungsansprache aufgezeichnet, auf die Sie über die unten stehenden Links zugreifen können.

Des Weiteren finden Sie eine Rede der renommierten deutsch-französischen Autorin und langjährigen Deutschlandkorrespondentin der Agence France Presse Géraldine Schwarz. Frau Schwarz ist auf ganz besondere Weise mit dem Schicksal der vier Jungen verbunden, wie sie in ihrer Rede und auch in ihrem preisgekrönten Buch „Die Gedächtnislosen“ beschrieben hat.

Ferner dürfen wir Ihnen anbei die vollständige Ausstellung im Dateiformat präsentieren, ergänzt um einige Impressionen, wie die Ausstellung in Schloss Montfort unter anderen Umständen hätte aussehen können.

Wir wünschen Ihnen einen gewinnbringenden virtuellen Ausstellungsbesuch und bedanken uns herzlich für Ihr Interesse!

Ihr
Wolfgang Rittmann
Direktor des Amtsgerichts


Die Ausstellung im Dateiformat

flyer zur Ausstellung                                                                                      

Rede Fr. Schwarz

Ansprache H. Minister Wolf



Die Schwäbische Zeitung hat am 13.01.2021 über die Ausstellung berichtet. Einen Auszug des Berichts finden Sie anliegend.

zum vollständigen Originalbericht gelangen Sie auf den Seiten der Schwäbischen Zeitung



zur Veranschaulichung der Dimensionen der Ausstellung in natura: 

Rollup-Plakate im Museumsflur      Nahaufnahme 3 Plakate  



Plakate vom Museumseingang aus betrachtet

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